Angelina Jolies Hupen und das böse Internetz

14.05.2013 20:44 von /cbx, derzeit 9.30822 Kommentare

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Ja, ich gestehe, das hat mich erregt. Und ja – “das hat”, nicht “die haben”. Über die sekundären Geschlechtsmerkmale der Frau Jolie sind für mindestens drei Internetze genug Bits verschwendet worden, da möchte ich mich nicht auch noch hinten in die Schlange stellen.

“Das”, was mich erregt hat, war die Berichterstattung unseres Reichspropagandasenders SWR3 (andere Programme empfange ich nicht im Büro) zu Angelina Jolies Entscheidung, sich das Gewebe beider Brüste entfernen zu lassen um das Risiko einer Krebserkrankung zu reduzieren. Diese Entscheidung an sich geht einerseits mich absolut nichts an und andererseits für mich auch völlig in Ordnung.

Faszinierend und erregend war für mich, dass diese “Information” für Stunden als erste Nachrichtenmeldung herhalten musste, während die Rekationen auf die versehentlich wirklich einigermaßen investigativ recherchierte ARD-Dokumentation darüber, wie angesehene deutsche Großkonzerne sich ungeniert aus allen Steuerkassen bedienen und jedes Verständnis von Fairness mit Füßen treten ihren eigenen Hochgeschwindigkeitspanzern überrollen, gerade mal für drei Erwähnungen am Rande gut waren. Und sogar die Topmeldung stand bis zur Mittagszeit als völlig inhalts-, hintergrund- und zusammenhangsfreies Faktoid im Raum. Erst in den Mittagsnachrichten, mithin 5 Stunden nach der ersten Erwähnung dieser Sensationsmeldung wurden die Beweggründe dafür plausibel erläutert was meine ursprüngliche Erregung abgebaut und einem gewissen Respekt für die Veröffentlichung dieser Entscheidung hat weichen lassen.


[Hupe. Lizenz: gemeinfrei]

Was soll’s – nach so vielen Jahren sollte mich die Vorliebe unserer Informationserzeuger für Leeres, Lautes und Lächerliches nicht mehr überraschen.

Was mich hingegen überrascht hat, war eine Meldung heute bei fefe.

Oh und wo wir gerade bei abschnorcheln und fadenscheinigen Security-Ausreden waren: Microsoft liest eure Skype-Konversationen mit und klickt auf übermittelte Links. Und als Ausrede faseln sie was von Schutz vor Spam, Betrug und Phishing.

Stets unterfordert und gelangweilt wie ich derzeit so bin, konnte es mir nicht verkneifen, diese Behauptung einer Überprüfung zu unterziehen. Ich hatte nämlich gerade gestern mit meiner Nichte gechattet und ihr dabei einen Link auf ein umfangreiches Bildarchiv auf meinem Server geschickt

[21:16:07] Daniela: Servus Christian, hej kannst du mir den .zip-link welchen du meiner Mam per Mail geschickt hast auch mal schnell schicken?
[21:17:27] Daniela: des hat bei meinen Eltern nicht funktioniert. jetzt mach ich den download besser gleich bei mir auf dem PC
[21:17:51] Christian Bucher: sekunde. ich such noch :-S
[21:18:41] Daniela: ja kein stress …. bin eh nu länger do
[21:18:46] Christian Bucher: Das wär dann der:
http://cbx.amadyne.net/ganz_geheimes_file.zip
[21:19:01] Christian Bucher: 450MBytes :D
[21:19:51] Daniela: ma super ja da laden wir schon mal 4o Min hehe

Das war der unschuldige Inhalt dieser Konversation. Und das war der Auszug aus meinem Server-Logfile:

80.187.96.53 – - [13/May/2013:21:17:45 +0200] “GET /ganz_geheimes_file.zip HTTP/1.1” 200 457090192 “-” “Mozilla/5.0 (X11; Linux i686; rv:20.0) Gecko/20100101 Firefox/20.0”

188.22.67.131 – - [13/May/2013:21:18:17 +0200] “GET /ganz_geheimes_file.zip HTTP/1.1” 200 457090192 “-” “Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:20.0) Gecko/20100101 Firefox/20.0”

65.52.100.214 – - [13/May/2013:23:37:55 +0200] “HEAD /ganz_geheimes_file.zip HTTP/1.1” 200 – ““ “

Man erkennt drei Zugriffe auf die Datei mit dem geheimen Namen. Der erste Zugriff stammt von mir und war der Test, ob der URL noch funktioniert. Der zweite Zugriff kam dann von der österreichischen IP-Adresse meiner Nichte Daniela. Der dritte Zugriff erfolgte mit über 2 Stunden Verzögerung und von einer IP Adresse aus Redmond/Washington/USA und die gehört – surprise! – einer Firma mit dem Namen “Microsoft Corp.” Diese Microsoft Corp. hat bekanntlich Ende 2011 Skype gekauft.

Fefe hatte also recht. Der Fön hatte gelogen. Er war kein verwunschener Prinz, sondern nur ein verzauberter Rasierapparat. (Kennt dieses Zitat noch jemand?)

Ich kann ganz klar bestätigen, dass

  1. Microsoft den Inhalt der Chats mitschneidet und höchstwahrscheinlich auch speichert, zumindest legt der zeitversetzte Zugriff das nahe.
  2. Microsoft in den Chats enthaltene URLs wirklich verfolgt.

Allerdings wurde anstatt eines “GET” nur ein “HEAD” Request abgesetzt, der nur einige Informationen über die Datei (Dateityp, Größe, Sprache), nicht aber den Inhalt übermittelt. Ob sich der kleine Spion aus Redmond von den 450MBytes abschrecken ließ oder das generell nicht tut, bleibt indes noch herauszufinden (was ich durchaus beabsichtige).

Doch schon jetzt lerne ich: Es ist völlig sinnlos, jetzt noch die vollständige und umfassende Totalüberwachung unserer Kommunikation verhindern zu wollen. Sie findet längst schon statt.

/cbx, Kategorie: Rant & Grant - Netz Dschungelcamp

 

Eigener Senf dazu?

  1. Nordlicht gab am 15. Mai 2013, 10:31 folgenden Senf dazu:

    Moin!

    Danke für den zweiten Teil (Skype und die Links) – obwohl es eigentlich bitter ist, sich für so eine haarsträubende Mitteilung zu bedanken. Aber für so eine Protokoll der Zugriffe fehlen mir die Kenntnisse und deshalb ist es gut, mal eine zitierfähige Tatsache vorgeführt zu bekommen. Das ist viel glaubwürdiger als das allgemeine Gejammere, das sonst so rumgereicht wird.

    Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was Du da präsentierst. Echt zum K…en.

    (Zum Zitat: Ich bin alt genug, den langhaarigen Verfasser zu kennen, auch als er noch ganz jung war. Waren das Zeiten.)

    Einen schönen Gruß aus Hamburg und bitte dranbleiben. (Eventuell mal eine kleine Testdatei präsentieren und schauen, ob sie abgerufen wird?)

    Nordlicht

    /cbx meint dazu:

    Inzwischen habe ich auch heise was dazu gefunden.Allerdings behaupten die immer noch, dass nur verschlüsselte (https) Verbindungen untersucht werden, was definitiv nicht der Fall ist. Und ja - ich werde da dran bleiben.

  2. Peter Suxdorf gab am 15. Mai 2013, 12:40 folgenden Senf dazu:

    Es passt mittlerweile alles zusammen.
    Bestandsdatenauskunft, Strafandrohung für Nichtausfüllen von Formblättern (als Unternehmer weißt Du, was ich so meine), Nichtmeldung von meldungswürdigen Tatsachen.

    Ich weiß nicht mehr, wo ich anfangen soll mit dem Verbreiten von halbgaren Teilwissen, so schnell jagen “die da” eine Sau nach der anderen durchs Dorf. Off #Danisch: Gibt es eigentlich von den Feminazis auch einen Aufschrei, wenn man eine Sau und keinen Quoteneber durchs Dorf jagt?

    Mir ist schon ganz schummrig vom Kopfschütteln und meine Nächsten und Übernächsten können meine “Verschwörungstheorien” schon nicht mehr hören. Oder wollen es nicht mehr, weil dann die heile Welt zusammenbricht.

    Trotzdem interessant im ähnlichen Zusammenhang. Ich habe meine beiden Hobbyunternehmen sitzmäßig 24 km südlich transferiert mit allem Pipapo. 49 Maschinen, Materiallager, Gewerbeummeldungen, Notarbesuche und, und, und. Trotzdem fragt das nun zuständige Finanzamt bei mir nach eben jenen Unterlagen, die ihnen rein theoretisch einen Mausklick entfernt vorliegen müßten. Sollten die tatsächlich nicht ordentlich vernetzt sein?

    Oder besser. Ein Freelancer bei mir hat rententechnisch trouble. Nach Ausfüllen aller Formblätter (16 Stück), Erläuterungen dazu (20 Seiten) und viel telefonieren, kam auf die Frage, warum sie – die Beamten – sich nicht untereinander mit den notwendigen Informationen versorgen würden die lapidare Auskunft: Der Zugriff auf das Internet sei im Amt nicht vorgesehen. Kann mal einer vorbeikommen und mir meine Kinnlade wieder hochklappen…

    /cbx meint dazu:

    Neben meiner gerade durchaus abwechslungsreichen Hobbytätigkeit ist es genau das von Dir beschriebene permanente Kopfschütteln, das mich derzeit nachhaltig am Bloggen hindert...

  3. Boroni gab am 16. Mai 2013, 14:56 folgenden Senf dazu:

    So, jetzt schreibe ich doch tatsächlich mal einen Kommentar in einem Blog.
    Diese seltene Gelegenheit möchte ich gleich nutzen, um mich für dieses besonders unterhaltsame und informative Exemplar zu bedanken.

    Die ARD Reportage hätte ich sonst vermutlich übersehen.
    Nicht weil ich so mit Hupen beschäftigt wäre, sondern eher, weil ich schon seit Jahren kaum TV sehe und mir somit auch das Programmzeitschriften lesen spare.
    War wirklich eine gute Reportage, vorrausgesetzt es wurden nicht irgendwelche Leute erfunden, wie es bei einer Anti-Amazon Reportage des ARD angeblich der Fall gewesen sein soll.

    Zu der Skype Sache würde mich interessieren, ob auch Programme, wie z.B. ICQ und andere Messenger von diesem Überwachungswahn befallen sind.

    /cbx meint dazu:

    Ja, hin und wieder passiert dem Reichspropagandafunk noch so was wie der Daimler-Bericht. Zu anderen Messengern ist zu sagen, dass generell jedes System, das über zentrale Server arbeitet (also quasi alle bekannteren) prinzipiell absolut alle Daten mitschneiden und speichern kann. Ich kenne einige IRC-Admins, die sich einen Spaß daraus machen, überall mitzulesen und die besten Meldungen untereinander auszutauschen oder (wie http://bash.org/) gleich öffentlich zu machen.

    Der Witz an Skype war ja gerade, dass es in der Anfangszeit immer versuchte, direkte peer to peer Verbindungen aufzubauen und damit ein Abschnorcheln der Daten ziemlich schwierig machte. Davon scheint allerdings inzwischen nichts mehr übrig zu sein.

    Um es nochmals ganz deutlich zu schreiben: Wer in einem Messenger oder Chat kommuniziert, kommuniziert prinzipiell immer öffentlich,

  4. oachkatz gab am 17. Mai 2013, 09:44 folgenden Senf dazu:

    Ich gehöre zu ‘Nächsten’ und #8216;Übernächsten’ und bin ein wenig ratlos, wie mit dieser Information umgehen, außer sie zu ignorieren…Du hast immerhin das Wissen, das es Dir erlaubt, solche Meldungen zu überprüfen. Was ist mit uns IT-Deppen? Eine gewisse Sensibilität dafür entwickeln, was öffentlich sein kann, darf und soll und was nicht, ist eine Sache. Nicht zum gläsernen Konsumenten/Staatsbürger/ Stimmvieh zu werden, eine andere, die ich kaum zu verhindern weiß. Wenn ich darüber nachdenke, wird mir schlecht. Das passiert mir mit so vielem, dass ich eine Auswahl treffen muss, um nicht in jeden vorbeilaufenden Mülleimer zu k….Daher: Überwachung durch Microsoft bleibt erstmal außen vor. Die Geschichte vom Föhn hatte ich als relativ kleines Mädchen auf MC und habe sie auf meinem kleinen Kassettenrekorder gehört bis das Band gefressen wurde. Mit der Meldung Jolie ging es mir ähnlich – auch, was die Relevanz der Meldung an sich betrifft -, wobei es bei mir die Startseite der Süddeutschen war, und die vertriebene Meldung die eines weiteren Zusammenbruchs eines Textilfirmengebäudes in Kambodscha. In der Sueddeutschen kam es allerdings wenigstens hinten vor, bei Spiegel online gar nicht…was bei mir eine kurze Überlegung ausgelöst hat zur selektiven Wahrnehmung der Wirklichkeit durch die Verbreitung von spon als Startseite. Wow, Stoff für mindestens vier Googledokumente. Obwohl – vielleicht diskutiere ich das Thema Brustkrebs lieber in anderem Kreis.

    /cbx meint dazu:

    So viele Themen...

    1. Solche Meldungen kann und darf man meines Erachtens ignorieren, wenn man sich darüber im Klaren ist, dass elektronische Kommunikation per se eigentlich nie vertraulich ist. Dann lebt es sich deutlich entspannter

    2. Danke, dass wenigstens Du das Otto-Zitat erkannt hast :-)

    3. Die relative Relevanz von Meldungen ist immer wieder faszinierend. Glaubst Du, dass wir von diesem kleinen zweiten Missgeschick in einer Schuhfabrik in Kambodscha mit nur 6 Toten (und dem kleinen Brand mit nur acht Toten und und so weiter) irgend etwas erfahren hätten, wenn nicht vorher ein etwas größeres Missgeschick (die vielen teuren Maschinen! und - naja - ein paar hundert Tote) in einer Textilfabrik in Bangladesh passiert wäre?

    4. Und was Brustkrebs betrifft. Wie Du siehst, habe auch ich einen Bogen um das Thema geschlagen.

  5. oachkatz gab am 17. Mai 2013, 10:14 folgenden Senf dazu:

    Nein, vermutlich hätten wir nichts davon erfahren. Und da ich ja an die Macht der Konsumenten glaube, hätte ich das für falsch empfunden. Ich sollte schon erfahren, was ich mit der Beibehaltung meines Lebensstandards so auslösen kann. Immerhin: sechs Tote für mein Recht auf billige (oder trendige) Schuhe. was den Brustkrebs angeht: zwecks Einschätzung der Relevanz dieser Meldung für doch einige Bewohnerinnen dieses Planeten finde ich es immer ganz gut, das Thema der ganzen Geschichte zu benennen…ansonsten können wir hier gerne weiter den Bogen schlagen.

    /cbx meint dazu:

    All das werden wir lange vergessen haben, wenn demnächst wieder der Zalando-Mann kommt. Und vielleicht war die Jolie-Aktion eine der wenigen echten Win-Win Situationen - Publicity für die Dame und für das Thema Brustkrebsvorsorge?

  6. oachkatz gab am 17. Mai 2013, 11:48 folgenden Senf dazu:

    Mein Gedächtnis ist oft ganz gut…

    /cbx meint dazu:

    Du warst mit diesem "wir" auch nicht unbedingt gemeint...

  7. The Angry Nerd gab am 18. Mai 2013, 00:41 folgenden Senf dazu:

    “Ich gehöre zu ‘Nächsten’ und #8216;Übernächsten’ und bin ein wenig ratlos, wie mit dieser Information umgehen, außer sie zu ignorieren…Du hast immerhin das Wissen, das es Dir erlaubt, solche Meldungen zu überprüfen. Was ist mit uns IT-Deppen?”

    Das ist schön gesagt, vor allem wenn man IT mit einem Fragezeichen ersetzt. Kant hat es sich da leicht gemacht, wenn er sagt, das Wissen der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit ist.

    Wirklich im Detail begreifen kann man die Welt um sich herum schon lange nicht mehr, weil es zu viel Wissen gibt, als das man für mehr als einen winzigen Ausschnitt noch mehr als Schemen aufsaugen könnte. Eigentlich kann man nur noch einen Schnitt machen und zu der Einsicht kommen, dass man in praktisch allen Gebieten ein unmündiger Depp ist. Und als solcher kann man oft genug schon nicht mal mehr den Wahrheitsgehalt von Aussagen sauber feststellen.

    Ein Freund von mir ist Lebensmittelchemiker. Ich habe keine Ahnung was ich esse. Ich habe bereits etliche Tonnen Nahrung in mich hineingestopft, obwohl ich so gut wie nichts darüber weiß.

    Ist Wissen vielleicht nicht doch eher der Eingang des Menschen in seine Unmündigkeit?

    /cbx meint dazu:

    Wie wahr. Soll ich jetzt auf die Bibel verweisen? Baum der Erkenntnis und so? Oder doch eher Sokrates? Ich denke, dieses Problem ist längst nicht so neu wie Du gerade behauptest...

  8. The Angry Nerd gab am 18. Mai 2013, 12:00 folgenden Senf dazu:

    Ich wollte nie behaupten, dass das im Grunde neu sei. Der letzte Satz schreit bewusst danach, doch bitte an den Baum der Erkenntnis zu denken.

    Die Frage ist, ob es jetzt nicht mehr nur ein Problem der Moral und Philosophie grundsätzlicher Natur ist, der Verlust der Unschuld, sondern auch ein strukturelles, und wie es zum philosophischen Problem in Beziehung steht. War der Ansatz von Kant im 18. Jahrhundert gangbar? Ist er es heute nicht mehr? Müsste sich unsere Einschätzung des Wissensbegriffs nicht ändern, wenn man annimmt, dass sich das Verhältnis zwischen Wissen und Inividuum geändert hat?

    /cbx meint dazu:

    Ui, wie philisophologisch! Das überfordert mich in meinem momentanen Gemüts- und Geisteszustand (→Antihistamine) doch etwas. Auf das Skype-Problem angewandt scheint mir das jetzt allerdings doch wie der Versuch, das Bieratom mittels Vorschlaghammer zu spalten (einer der geilsten Wissenschaftsfilme, die ich kenne, übrigens). Man muss nicht verstehen, wie das BGP funktioniert, um seine Schlüsse daraus zu ziehen, dass alle Chats bei Microsoft durch die speichernde Filtermühle gedreht werden.

  9. The Angry Nerd gab am 20. Mai 2013, 19:17 folgenden Senf dazu:

    Naja, meine Ausführungen gingen eigentlich in die Richtung der von oachkatz aufgeworfenen Frage, wie man als Hans Wurst mit der Thematik umgeht.

    Hier aber mal was wirklich zum Thema:
    http://arstechnica.com/security/2013/05/think-your-skype-messages-get-end-to-end-encryption-think-again/
    Wie so oft hängt ars aber dem Trend ein paar Tage hinterher und etwas wirklich Neues für Leser Deines Blogs gibt es auch nicht.

    /cbx meint dazu:

    Das hatte ich schon verstanden - aber sogar dann schienen mir Kant und Katholizismus - wiewohl bei oachkatz sicher auf fruchtbaren Boden treffend - mit Raketen auf Fliegen geworfen. Gerade deshalb aber danke ich für die allgemeinphilosophische Abrundung des Themas.

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