Mit Traditionen ist nicht zu spaßen!

12.12.2015 23:59 von /cbx, derzeit 2.44086 Kommentare

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Ob das der alljährlich wiederkehrende Tanz um’s Goldene Konsumkalb im Falle weihnachtlicher Ergriffenheit ist, oder das zwanglose Kopfabschlagen im Falle akuter Ungläubigkeit – jede Tradition hat ihre Geschichte und ihre Anhänger.

Weil aber das Kopfabschlagen immer so eine Sauerei auf der neuen Auslegeware hinterlässt, haben wir beim AMADYNE-Staat (“AS”, nicht zu verwechseln mit “IS”…) uns schon vor Jahren auf die Verbreitung weniger blutrünstiger Videos als unsere Tradition geeinigt. Und in diesem Jahr hat Thorsten mit unserer neuen Maschine (“CAT”) mal wieder einen echten Kracher gelandet. Und das ganz ohne Sprengstoffgürtel!

Ach ja: Weihnachten – Friede, Freude, Pustekuchen! Wenn schon alle Arschlöcher dieses Planeten beschlossen haben, sich gegenseitig Bomben auf die Birne zu werfen – versuchen wir doch wenigstens, mit unseren direkten Mitmenschen ein bisserl lieb zu sein…

/cbx, Kategorie: Aus der Schule -

 

Eigener Senf dazu?

  1. Peter Suxdorf gab am 13. Dezember 2015, 07:54 folgenden Senf dazu:

    Sag mal, der Pömpel übt relativ viel Druck auf die Unterlage aus, sie bewegt sich deutlich gegen Erdmittelpunkt.

    Ist das den Vorlagen geschuldet, dickes Material, stabil, groß, schwer?

    /cbx meint dazu:

    Ja, das scharfe Auge des Profis... OK, unter uns Pastorentöchtern: Das Puzzle ist magnetisch (damit die Teile auch bleiben wo die Maschine sie hingelegt hat) und die Unterlage ist der 0.5mm Stahlblech-Deckel eines PC-Gehäuses. Es hat sich als zuverlässiger erwiesen, die Dinger abzuheben, wenn die Unterlage dabei etwas nachgibt. Die Bestückkraft selbst war gerade mal 3N.

    Und weil ich ausnahmsweise gerade ein bisserl stolz bin. CAT ist nicht nur die erste Maschine, die wir komplett selbst entwickelt haben, nein, es ist uns auch gelungen, die vereinbarte Spezifikation zur Geschwindigkeit deutlich zu übertreffen. Deshalb ist das da oben auch eines der ersten Videos, wo wir mit dem Tempo nix tricksen mussten...

  2. The Angry Nerd gab am 13. Dezember 2015, 17:52 folgenden Senf dazu:

    Ah, ich sehe Peter war mit dem Hinweis auf die nicht ganz stabil erscheinende Unterlage schneller als ich. Wenn man es weiß, dann sieht man auch plötzlich die ganze Zeit die Griffmulde in der Seitenwand.
    Meine zweite Frage hat sich auch erledigt. Beim Absetzen der Teile hätte ich bei normalen Puzzleteilen erwartet, dass sich das danebenstehende Teil ein bisschen mitbewegt. Absolut sauber sind die ja nie geschnitten. Aber wenn die Teile magnetisch sind…

    Ja. Da bleibt mir nur übrig, dasselbe zu tun wie gefühlt jedes Jahr:
    Boah, das ist geiles Spielzeug. Ich weiß nicht warum oder gar wozu, aber ich will so ein Ding auch haben!

    /cbx meint dazu:

    Das Video war auch nicht so leicht in den Kasten zu kriegen wie das hier aussieht. Thorsten hat sicher gute zwei Stunden an den Teilen - also sprichwörtlich - gefeilt, damit genau das, was Du vermutet hast, nicht passiert. Und dass sich die Unterlage leicht biegt, war eben auch eine kleine Hilfe.

    Spoiler: Damit das ganze nämlich so funktioniert, wie im Video gezeigt, muss man zuerst das komplette Puzzle zerlegen und die Einzelteile an genau definierte "zufällige" Positionen legen. Nur dann kann man ohne größere Turnübungen das ganze Programm (nicht das Video!) wieder rückwärts laufen lassen und den Eindruck entstehen lassen, die Maschine wüsste, wie sie das Ding zusammenbauen muss. Diese Idee war die eigentliche Glanzleistung in diesem Jahr.

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